Mitarbeiter Herbstschulung – Ein Erlebnisbericht

Halli hallo ihr Menschen da draußen,

leider etwas sehr verspĂ€tet aber immer noch in diesem Jahr ^^ kommt nun ein etwas ausfĂŒhrlicherer Bericht ĂŒber das Mitarbeiterwochenende und den Baumhauscamp-Abbau im Odenwald.



Nach unserem tollen Camp waren wir vom 16. – 18. Oktober im Forsthaus in Michelbuch zu unserer Herbstschulung. Anreise war fĂŒr die meisten Freitagabend. Der erste Weg fĂŒhrte uns aufs Baumhaus. Es war irgendwie ein GefĂŒhl von „Nachhause kommen“ aber auch ein sehr sonderbarer Anblick. Denn das Baumhaus empfing uns mit Nebel und grauem Himmel. BlĂ€tter lagen ĂŒberall auf dem Boden und alles war recht duster. Mein Versuch, Bilder zu machen, scheiterte klĂ€glich am Licht.
Nach einem kurzen Rundgang ĂŒber das Baumhaus luden wir BierbĂ€nke und sonstige wichtige Dinge ein und fuhren ins Forsthaus. Dort mussten Heizungen in Gang gebracht und die RĂ€ume wohnlicher gestaltet werden. Immer mehr Mitarbeiter kamen mit der Zeit an. Ich persönlich finde, dass es immer wie ein Familientreffen ist. Nicht eines mit lauter nervigen Tanten und spießigen Opas, sondern eines mit ganz coolen Geschwistern. Zum Abendessen wurde gegrillt und mehrere hatten einen leckeren Salat mitgebracht. Zur Belustigung aller fand Göran eine Bildzeitung von 1990! Leider fehlte die erste Seite. Was alle MĂ€nner ziemlich traurig (*scherz*) machte.
Das Abendprogramm war gefĂŒllt mit der Frage, wie wir uns als Mitarbeiter, aber auch als Mitarbeiterteam sehen. Hier wurde auch noch einmal ganz klar, dass wir uns als Familie sehen. Es war ein sehr interessanter und ermutigender Abend. Außerdem hießen wir drei neue Mitarbeiter im Team willkommen.
Zum GlĂŒck ist das Forsthaus so groß, dass wir uns auf die vielen RĂ€ume verteilen und uns richtig breit machen konnten. Einige ganz besonders Harte schliefen sogar auf dem Baumhaus. Wer besonders lange wach geblieben war, konnte in dieser Nacht Reinhard noch zu seinem Geburtstag gratulieren.

Der nĂ€chste Morgen begrĂŒĂŸte uns mit der gleichen grauen Nebelwand wie der Tag davor. Aber nichts desto trotz machten wir das Beste daraus. Nach einem reichgedeckten FrĂŒhstĂŒck stellte Verena uns das Thema „Lifeshapes“ vor. Darunter sind zum Beispiel der Kairos Kreis oder das UP/IN/OUT Dreieck oder der sogenannte „Huddle“. Diesen haben wir dann auch gleich in Kleingruppen ausprobiert. Das hat uns allen echt gut gefallen! Das werden wir sicher auch noch öfter anwenden. Zum Mittagessen verwöhnte Frank uns mit Reis und Geschnetzeltem. Nach der Mittagspause ging es um einen kurzen Einblick in die Planung der nĂ€chsten Jahre. Um diesen Einblick zu verbessern, schauten wir uns einen möglichen neuen Bauplatz bei einem Spaziergang an. Dieser Spaziergang sollte uns eigentlich zum Abschluss ans Baumhaus bringen. Leider haben wir uns minimal verlaufen ^^ und landeten wieder am Forsthaus. Aber da wir fĂŒr abends Brennholz oben brauchten, sind wir doch noch hoch gelaufen.
Wieder am Forsthaus angekommen gab es erst einmal Geburtstagskaffe und Geburtstagskuchen. Auch Reinhards ganze Familie kam hier dazu.
Um das Thema AutoritĂ€t ging es im letzten Teil des Nachmittags. Wir unterhielten uns darĂŒber was der Unterschied zwischen AutoritĂ€t und AutoritĂ€r ist, wie man sich AutoritĂ€t verschafft und was die Gefahren von AutoritĂ€t sind.
Nach dem Abendessen ging es dann zum Lagerfeuer ans Baumhaus. Alle waren dick eingepackt und Frank hatte extra Punschtee gekocht. Es war ein echtes Abenteuer, bis das Lagerfeuer endlich gebrannt hat, denn mit nassem Holz lÀsst sich nicht so leicht ein Feuer machen. Aber Göran hat sich echt sehr gut darin geschlagen und zum Schluss hatten wir doch ein echt schönes und wÀrmendes Feuer.
Am nĂ€chsten Morgen ging es um die Planung der nĂ€chsten Termine und ĂŒber die Reflexion des Wochenendes. Nach dem Reste vernichten ging es wieder ans AufrĂ€umen. Wenn jemand behauptet, dass man innerhalb eines Wochenendes nicht ein ganzes Haus fĂŒllen kann, dann hat er uns noch nie erlebt. Es hat gefĂŒhlt ewig gedauert bis alles wieder im richtigen Auto bei der richtigen Person war. Dennoch haben wir zum Abschluss einen echt schönen Abschlussgottesdienst gefeiert.
Der anschließende Abschied fiel uns allen nicht ganz so schwer, da wir uns ja alle zum Abbautag schon bald wieder sehen werden!

Ich möchte mich noch einmal im Namen aller fĂŒr ein geniales und gesegnetes Wochenende bedanken. Sowohl bei unserem tollen Lenkungsteam, als auch bei der Pflege fĂŒr die Bereitstellung des Forsthauses, aber vor allem unserem großartigen GOTT der uns bewahrt und ein echt berĂŒhrendes Wochenende geschenkt hat.

Inzwischen ist der RĂŒckbau des Baumhauses auch vollbracht. Am letzten Samstag haben wir zusammen mit einigen Teilnehmern die DĂ€cher heruntergenommen, einige Treppen abgebaut und alles winterfest gemacht.

Deborah Loritz, #BaumhauscampFamily